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Die hiesige Kinogeschichte beginnt 1900 mit Vorführungen in Varieté-Theatern, Wander- und Ladenkinos; als erster Kinoneubau wurde 1908 das Residenz-Theater in der Waldstraße errichtet, wo 1930 auch die erste Tonfilmvorführung stattfand. Der Rundgang informiert über die Entwicklung bis hin zum Multiplex-Kino, Zensur zwecks Wahrung von Moral und Sitte, Wirtshauskinos in den Vororten, den Film als Propagandamittel in der Zeit des Nationalsozialismus, Bedeutung des Kinos als Ersatzwelt in den Nachkriegsjahren, Niedergang der Kinokultur in den 60er und 70er Jahren und deren Konsolidierung. (Endpunkt: Europaplatz)
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